Liebstöckel – nicht nur ein Gewürz

Der lateinische Name “Levistcum officinale” für das beliebte Gewürz in der Kochkunst ist nicht jedem vertraut.Angesichts seines einzigartigen Geruchs wird der Liebstöckel in der Umgangssprache “Maggikraut” genannt.Bereits im Mittelalter war das Küchenkraut als “Liebespflanze” bekannt, inzwischen gehört der Liebstöckel des Weiteren zu den “Doldenblütlern”. Das Maggikraut ist eine winterharte Pflanze.Im Verlauf des Sommers ist er spielend zu sehen, weil er unübersehbar grüngefärbt ist und seine Blütenstände hellgelb sind.

Bereits im Mittelalter ist die luststeigernde Folge von Liebstöckel bekannt, aus diesem Grund benennen ihn selbst heutzutage noch etliche in der Umgangssprache als “Lustkraut”. Im Norden von Italien hatten die unverheirateten Frauen einstmals unter ihrem Rock einen Büschel Maggikraut, um ihrem Liebsten zu gefallen.Wer sich fragt, woher der Begriff “Liebstöckel” stammt, für den gibt es eine simple Antwort. Das Wort leitet sich vom lateinischen “Levisticum” ab.

Geschichte des Liebstöckels

Das Küchenkraut kam über das Europäische Mittelmeer, vom Mittleren Osten aus Persien in den europäischen Raum.Das Geheimnis über die Herkunft vom Liebstöckel konnten Forscher bis auf den heutigen Tag in keinster Weise lösen.In der volkstümlichen Überlieferung finden sich eine Vielzahl diverse Bezeichnungen für ihn, etwa: Saukraut, Sauerkrautwurz, Schluckwehrohr, Gichtstock, Gebärmutterkraut, Rübestöckel, Badkraut, Luststöckel, Liebesröhre, Liebstängel und Liebrohr.

Liebstöckel ist einzigartig

Wer das Küchenkraut in der Natur aufspüren mag, hat es leicht, er braucht nur dem Selleriegeruch zu folgen.Der Geschmack des beliebten Würzkrauts ist einmalig bitter und scharf.Fühlt sich das Gewürzkraut wohl, erlangt das bekannte Küchenkraut eine Höhe von 2,50 m – Voraussetzung dazu: gedüngter oder/und sandiger Erdboden.Zudem benötigt der Liebstöckel genug Sonnenlicht und warme Temperaturen, weshalb beim Pflanzen auf jeden Fall auf den Fleck zu achten ist.

Außerordentlich im Geruch – der Liebstöckel

Geschmacklich ist Maggikraut unverkennbar und deshalb ein gefragtes Gewürzkraut.Maggikraut mag eine versierte Köchin nicht in ihrem Kräutergarten vermissen, genauso wie andere Kräuter, bspw. Kerbel, Bohnenkraut und Zitronenmelisse. Maggikraut ist kein Teil der “Maggiwürze”, obgleich der Liebstöckel alltagssprachlich “Maggikraut” heißt.In der “Maggiwürze” ist Sellerie enthalten, in Zusammensetzung mit anderen Aromen ergibt sich auf diese Weise der Maggikraut ähnliche Geschmack.

Ein guter Koch benutzt in keiner Weise bloß die Blätter des Maggikrauts als Gewürz für Suppen, Eintöpfe, Salate und Käsecreme, sondern verarbeitet selbst die Samen des Küchenkrauts.Samen vom Maggikraut lassen sich abwechslungsreich nutzen, beispielsweise als Würze in Brot, Gebäck und Käsegerichten oder als Aromatischer Geschmackstoff für den Braten.

Liebstöckel, nützlich für die Gesundheit

Im Mittelalter wurde Maggikraut bereits in keinster Weise lediglich zum Essen machen verwendet.Die heilende Wirkung von Maggikraut nutzen die Leute in der Zeit des Mittelalters.Bei Verdauungsbeschwerden oder Appetitlosigkeit ist Liebstöckel ein lang bekanntes Mittel aus der Hausapotheke.Liebstöckel ist zusätzlich bei Blähungen und Menstruationsproblemen ein perfektes Mittel der Naturheilkunde.Während der Schwangerschaft sollte kein Liebstöckel konsumiert werden, weil das beliebte Würzkraut wirkt Wehen unterstützend.Wer unter Husten mit einer instensiven Bildung von Schleim leidet, sollte als altes Heilmittel einmal Maggikraut austesten, denn das Gewürzkraut löst den Schleim.

Äußerlich lässt sich das Maggikraut ebenso benutzen wie innerlich, hilfreich ist er als Aufguss oder bei Rheumatismus als Badezusatz.Ausgekochter Liebstöckel, hilft bei Pickeln und Unreinheiten, wenn er regelmäßig aufgetragen wird.Außerdem wirkt Liebstöckel sehr gut bei Mittelohrentzündungen, Nierenproblemen und Harnwegsinfekten.In Form von ätherischem Öl hilft er dem Körper bei der Entwässerung und hat eine desinfizierende Wirkung, weshalb er bei eben genannten Krankheiten sehr gut hilft.in keinster Weise bloß Öl und Sud lässt sich aus Maggikraut gewinnen, sondern aus den Stängeln und Samen unter anderem u. a. Fette, Bitterstoffe, Harze, Apfelsäure, Gerbstoffe, Gummi, Cumarine und Harze.

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